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Archive for the 'Beschichtung' Category

Swiss Plastics vom 15. – 17. Januar 2008 in Luzern

Montag, Januar 14th, 2008

Sehr geehrter Besucher

Welche neue Möglichkeit gibt es für die Veredelung von Kunststoffen?

Das und vieles mehr erfahren Sie vor Ort. Von der Praxis für die Praxis.

Von Beginn an – Prototyp – sehen Sie Ihr originales Bauteil. In der Komplexität und der gewünschten Farbe.
Chrombeschichtete Modelle im “Sanitärfinish” ist für den Spezialisten TopCoat nichts neues. Daher besuchen Sie uns
an der Swiss Plastics vom 15. – 17. Januar 2008 in Luzern.

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Kratzfeste Beschichtung für Blu-ray-Disc

Mittwoch, Juni 13th, 2007

Chemiker der Firma TDK haben nun eine zweischichtige Beschichtung entwickelt, welche nun CD’s/DVD’s sowie Displays vor Kratzern bewahren soll. Der neuen Beschichtung konnten selbst Topfreiniger aus Stahlwolle und Filzstifte nichts anhaben.

TopCoat imitiert Oberflächen

Samstag, Oktober 14th, 2006

Kangoroo
Wenn TopCoat ins Spiel kommt sind vielfach Herausforderungen angesagt. Oberflächen können mit allen erdenklichen Beschichtungseffekten veredelt werden. Und wenn man einen Kunststoff- Oberflächenveredelungs- Spezialisten sucht, so findet man den in Wolfwil.
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RoHS

Dienstag, September 5th, 2006

RoHS (engl. Restriction of the use of certain hazardous substances in electrical and electronic equipment: „Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten“)

RoHS / RICHTLINIE 2002/95/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES

TopCoat hat seit einigen Jahren sämtliche Produkte die diese Richtlinie nicht erfüllen, beseitigt, entsorgt oder laufende Produkte auslaufen lassen. Diese Kunden wurden darüber informiert!

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2006/07 Farbtrends

Samstag, Juli 1st, 2006

Die aktuellen Farbtrends zeigen deutliche Signale. Trendwende hin zu mehr Farbenfreude ist angesagt: Ungewöhnliche Pastellkreationen und effektvolle Darktöne werden der langen „Silberära” Kontra bieten. Frostblau, Rauchflieder, Aubergine, Bronze und Olivevarianten sind einige der innovativen Farbhighlights, die sich nicht grell und bunt, sondern raffiniert und subtil in Szene setzen werden.

Leuchtend durch die Nacht

Montag, Juni 26th, 2006

Leuchtend durch die Nacht
Phosphoreszierender Kunststoff lässt Motorräder glühen

Motorräder können bald im Dunklen leuchten: Der japanische Motorenhersteller Yamaha hat eine Kunststoffbeschichtung entwickelt, die tagsüber das Sonnenlicht einfängt und diese Energie nachts nach und nach in Form eines sanften Leuchtens wieder abgibt. Die neue Beschichtung soll besonders kleinere Fahrzeuge bei Dunkelheit besser sichtbar und damit sicherer machen.Der leuchtende Kunststoff gehört zu den so genannten phosphoreszierenden Materialien. Bei solchen Stoffen befördert auftreffendes UV-Licht die Elektronen der chemischen Bindungen in einen angeregten Zustand, aus dem sie nur sehr langsam wieder in ihre eigentliche Position zurückkehren können.

Bei dieser Rückkehr senden die Elektronen sichtbares Licht aus, so dass der Kunststoff häufig stundenlang diffus glüht.Um auch die stark gebogenen Teile eines Motorrads gleichmäßig mit der leuchtenden Beschichtung bedecken zu können, hat Yamaha ein spezielles Vakuum-Druck-Verfahren entwickelt. Damit könne ein sehr dünner, glatter Kunststofffilm auch auf Bauteile wie Schutzbleche, Motorabdeckungen, Verkleidungsteile oder Tanks aufgebracht werden, so der “New Scientist”. Auf den Markt kommen soll die neue Technologie erstmals bereits im Mai dieses Jahres auf dem elektrischen Motorroller EC-02.

Natürlich können bei TopCoat Pigmente in unterschiedliche Lacke eingebunden werden die diesen Effekt zeigen. Es wird dabei von Nach-. und Nachtleuchtpigmenten unterschieden.

Phosphoreszentfarbe:

Die Farben leuchten in der Dunkelheit und basiert auf einem einzigartigen Pigment, das Sonnen- und Kunstlicht absorbieren und speichern kann, um es dann als sichtbares Licht in der Dunkelheit wieder freizusetzen.

Phosphoreszent Farben leuchtet nur, wenn sie zuvor direktem Licht ausgesetzt wurde. Durch mischen oder Übermalen verringert sich die Leuchtkraft, so können spannende Farben hergestellt werden. Je dicker der Farbauftrag, je länger leuchtet die Farbe.

Die Lichtechtheit lässt aber noch zu wünschen übrig!

Antihaft-Beschichtung lässt Insekten keine Chance

Dienstag, Juni 13th, 2006

16.01.2006 – Pflanzen sind in der Lage, mit Hilfe organischer Substanzen ähnliche Effekte zu erzielen wie wir sie zumeist nur von technischen Materialien kennen. Das haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Metallforschung und der Universität Hohenheim am Beispiel fleischfressender Kannenpflanzen gezeigt. Diesen Pflanzen gelingt es mit einer doppelt mit Wachs beschichteten Falle, Insekten zu fangen und festzuhalten. Während die Kristalle der oberen Wachsschicht die Haftorgane der Insekten verschmutzen, reduziert die untere Wachsschicht die Haftfläche, über die Insektenfüße mit der Pflanzenoberfläche in Berührung kommen: Die Insekten rutschen in die kannenförmige Falle und werden dort verdaut (The Journal of Experimental Biology, Dezember 2005). Aus diesen Erkenntnisse ergeben sich auch Hinweise für die Entwicklung von Antihaftfolien.

Antihaft-Beschichtung lässt Insekten keine Chance

Die Gleitfallen der tropischen Kannenpflanze Nepenthes gehören zu den passiven Fallen. Die Gleitzone hat eine Schlüsselrolle beim erfolgreichen Fallenstellen. Dieser Bereich ist von einer Schicht kristalliner Wachse bedeckt, auf der die Insekten den Halt verlieren und in die Verdauungsflüssigkeit hinab rutschen. Bei bisherigen Studien hat man sich entweder mit der Wachsstruktur oder dem Insektenverhalten in der Falle befasst.

Die Forscher haben deshalb die Mikromorphologie, chemische Zusammensetzung und mechanischen Eigenschaften der Wachse untersucht und mit Experimenten zum Insektenverhalten kombiniert. Danach besteht diese Wachsbedeckung aus zwei übereinanderliegenden Schichten, die sich in ihrer Struktur, chemischen Komposition, Härte und Elastizität unterscheiden. Diese Wachsschichten reduzieren die Haftkraft der Insekten auf zwei ganz unterschiedlichen Wegen.

Die obere Wachsschicht besteht aus einzelnen unregelmäßigen 30-50 Nanometer dicken Plättchen, die sich mehr oder weniger senkrecht zur anderen Schicht und zur Oberfläche der Kannenwand anordnen. Ihre Orientierung ist eher zufällig; die Plättchen bilden keine klaren Muster. Die Kristalle bestehen aus vielen kleinen, parallel zueinander ausgerichteten Schichten und besitzen einen kleinen “Stiel”, der sich in derselben Ebene wie das Kristallplättchen befindet.

Die untere Schicht ähnelt einem Schaumstoff. Sie besteht aus miteinander verbundenen Membranplättchen, die in spitzem Winkel aus der Oberfläche herausragen und keine klare Ausrichtung zeigen. Härte und Elastizität beider Schichten unterscheiden sich um mehr als eine Größenordnung: Die obere Wachsschicht ist viel weicher und geschmeidiger als die untere Schicht.

In Laborexperimenten mit der Käfern der Art Adalia bipunctata zeigte sich, dass die Wachsschichten – im Vergleich zu Glas bzw. der entwachsten Kannenwand als Referenzoberflächen – die Haftkraft der Insekten signifikant verringerten. Während durch die obere Schicht die Insektenfüße verschmutzt und damit weniger haftfähig werden, reduziert die untere Schicht die Fläche, über die die Füße mit der Falle Kontakt haben.

Originalveröffentlichung: E. Gorb, K. Haas, A. Henrich, S. Enders, N. Barbakadze, S. Gorb; “Composite structure of the crystalline epicuticular wax layer of the slippery zone in the pitchers of the carnivorous plant Nepenthes alata and its effect on insect attachment.”; The Journal of Experimental Biology 2005, vol. 208, 4651-4662. TopCoat